Alles beim Alten?

Und so kam ich dann mit einem 10h Flug ohne essen und trinken in Kuala Lumpur an. Vertraute, dicke, stickige und feuchte Luft stieg mir in die Nase und zauberte mir ein Lachen ins Gesicht.

Doch etwas war anders…. Alles neu und luxuriöser als beim ersten Mal… Die Stadt lebt und es hat sich geändert. Und als in in Chinatown Ausstieg, auf dem Weg zum selben Hotel wie vor zwei Jahren, beschlich mich das Gefühl, dass die gute Straßenköchin mit den erneuerungen gegangen sein könnte.

Und m Hotel würde ich dann von Andi begrüßt der mein Reisebegleiter für ein paar Wochen sein wird und holte ihn aus der Bude zum Abendessen raus und schmiss ihn ins kalte Wasser. Der Duft und Schmutz in Chinatown der alte, dass Hotell der Besitzer der alte (er hat mich sogar nur erkannt, nur mein Haar sei gewachsen). Die so gings zum Inder um die Ecke. Gut das der schonmal noch da ist.

Am Morgen dann Erleichterung die gute Frau war noch da 😊😅.                                                            Beruhigt schaufelte ich meine Portionen auf den Teller. Erkannt hat sie mich nicht mehr, was mir auch egal ist, solang das Essen gut ist. Was es war! Indiz für lokales, gutes Essen: Du bist der einzigste weiße in der Straße.

Unser Flug weiter nach Bali ging in ein paar Tagen und so gings zu den untertags zu den Petronas und abends in die Partymeile, welche uns beide (und mich schon wieder) erschreckte, weil der Sextourismus so offen ausgelebt wird…. Verdammt dafür bin ich zu sensibel…

Mit Grippe vom Kompagnon (Ohrenentzündung) hat sich doch nicht soviel verändert: Unerfahren in Asien, Angst vor Scheißerei, Stadt zeigen….

Dann hieß es raus aus dem Smog und nach Bali.                                                                                     Am ersten Abend fühlten wir uns schon so vertraut hier das wir uns fragten, wie lange wir hier schon sind. Sind in keinem Touristenviertel gelandet und haben ein super Hotel erwischt. Sofort Roller gemietet, Surfboard gemietet, Short gekauft -> Check und los gings.                                                                                                                                             Eine Woche intensiv surfen. Yes ich freu mich! Am ersten Tag schickte mich der Surfladenbesitzer auf ein Riff raus. Verstanden, dass ich nicht ganz so gut bin, hatte er wohl nicht. Auch wenn ich keinen Erfolg hatte und nur Waschmaschinen abbekommen hatte, dass Fieber hat mich. Die Kraft des Ozeans und der Wellen, Wahnsinn.

Schön hier, die Leute wirken sehr vertrauenswürdig und seine Wertsachen lässt man in Warungs (kleine Läden am Strand die ESsen/Trinken verkaufen) danach plaudert man mit den Damen die Massagen und Essen anbieten und hat eine schöne Atmosphäre. Auch verarschen die einen hier nicht und können auch sagen: „I don’t know“, wogegen man in Vietnam fast an jedem Straßeneck beschissen wurde. Klar zahlt man hier auch etwas mehr und muss handeln aber in einem genehmen Ausmaß.

So steht man täglich in einem Stau zwischen den Ortsteilen/Stadtteilen/Städte Kuta, Denapasa, Sanur und holen uns geteerte Lungen. Und mitten in der Vollmilchschokoladenfarbenen Menschenmasse luken zwei sonnenverbrannte, weiße Beine heraus mit einem Surfboard am Roller der sich die Lunge aushustet.

Bilder gibt’s nur wenige weil ich einfach noch nicht dazugekommen bin. Aber es ist hier Mega reizend, vor allem da Bali Hinduistisch ist. Nicht wie Java muslimisch.

+There are no comments

Add yours

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.