Schere Stein Papier

Wie die Zeit auf einmal schnell vergehen kann…

Kaum ist man in deiner fremden Stadt angekommen muss man diese wieder verlassen. Das dies aber auch noch die ereignisreichste und bis jetzt schönste wurde, konnte keiner erahnen.

Doch nach der Reihe:

Von Curio Bay aus ging es über den „Lost Gypsi Campervan“ in die Taeri Mouth Bucht wo wir zwei Tage verweilten. Von dort aus ging es nach Dunedin. Schon beim einfahren beschlich mich das Gefühl von: ‚Hmm Joa das kann eine gute Stadt werden‘

Und so kam es dann auch. Mit Anja, die wir dort kennengelernt haben, sind wir zwei aufeinanderfolgenden Nächte losgezogen. Während wir tagsüber erfolglos nach Wetsuits, WOOFing Plätzen oder potentiellen Couchhosts gesucht haben hat Anja die Stadt erkundet und sie uns noch schmackhafter gemacht als wir sie uns vorgestellt haben.

So kam es das wir des Nachts in einem schottischen Pub gelandet sind, indem es uns eher mittelmäßig gefiel. Ein älterer Herr bot uns Plätze an über die das Schicksal von Schere Stein Papier entscheiden sollte:

1:0 Jan:Anja

2:0 Jan:Anja -> Bier bestellen und die Plätze besetzen.

Mit Neuseeländern kommt man eher leicht ins Gespräch und so stellte sich der ältere Herr als Greg vor. Nach dem allgemeinen Blablablub wollte Greg wissen was wir so vor hatten. Während Anja weiterziehen musste erzählten wir von unserer Suche nach einer bleibe. Nach kurzer innehaltender Pause meinte er dann: „yeah come to me. I don’t have a couch but you can sleep in the laundry room“

Somit haben sich die Neuseeländer zum zweiten Mal am Tage ihrer vorausreitender Nettigkeit alle Ehre gemacht. Des erste mal gab uns ein Kiwi einen Lachs zu unserem Abendessen. Einfach so, weil er einfach eine Freude bereiten wollte.

So kamen wir dazu das wir bei Greg am nächsten Tag eingezogen sind. In den darauf folgenden Tagen dieser uns ein Barbecue bei seinen Freunden rausgeschlagen und uns Dan vorgestellt. Ein Freund von seinem Sohn der surft. Das wollten wir in Dunedin weiter verbessern. Wir haben am Barbecue gleich einen Termin gefixt und uns Surfequipment geliehen. Dan, hat uns dann bei sich eingeladen und auch Greg (der ist in schon in Rente aber noch fit auf den Beinen.

Was wir wussten, dass Dan eine Ziege hat – Was wir nicht wussten, dass Dan einen Skatepark in seiner Wohnung hat. Alex seine Ziege mit der er in dem kleinen Paradies lebt macht alles mit ihm mit. So gehen die beiden täglich spazieren, war mit ihm im Winterurlaub, hat einem Polizisten alle Worte geraubt, ist Boot gefahren …

Mit ihm sind wir am nächsten Tag Schnorcheln und Speerfischen gegangen und so gab es am nächsten Tag nochmal frischen Fisch. So gingen doch flux ein paar Tage ins Land und Greg’s Sohn Tim hat angerufen und uns einen Job in den Weinbergen angeboten. Den wir auch angenommen haben. Ehe wir uns versahen haben wir eine Woche in Dunedin verbracht mit den besten Aktionen und schönsten Erlebnissen. Dunedin ist definitiv die beste Stadt auf der Südinsel. Viele behaupten es sei Queenstown aber wenn ich mich für eine entscheiden müsste ist es definitiv Dunedin. Es hat etwas Kultur und Geschichte. Schöne Wandgemälde, alte Gebäude, Leben und Strand.

Schwer ist der Abschied von Greg gefallen der uns schnell aus Herz gewachsen ist. Etwas Pipi hatte er schon in den Augen. Es ist aber auch ein gutes Gefühl wieder On Track zu sein. Auch nur für einen Tag. Dann heißt es nämlich: „Schaffe schaffe Häusle baue“

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