Queenstown

Da sich zum Woofen keiner rechtzeitig gemeldet hat, fuhren wir weiter nach Queenstown. Die Stadt in die sich jeder Neuseelandreisender verliebt. Dort angekommen, meldet sich ein Angebot für Work for Accomodation…. …war ja klar…

naja ein paar Tage konnten wir dennoch dort verbringen. Diese Stadt hat wohl mit Abstand die genialste Lage. Vom tief blauen, hellblauen See ragen die Berge hinauf. Unser Campingplatz (eines der Herr der Ringe Schauplätze -Nerdfact-) war super schön gelegen. Außerhalb der Stadt und vor allem günstig.

Ihr könnt ja mal recherchieren 😉

Los ging es am ersten Tag auf den Rootburntrack. Eine gediegene Wanderung mit schöner Landschaft und erstmaligem:

„wooow paradisisch“ und „wenn Adam und Eva Sünde begangen haben, dann hier“

Achja der Fluß war A****kalt und keiner hat es lang drin ausgehalten. Auch nicht die Israelis Amotz und Yoav die wir dort kennengelernt haben und so sympathisch fanden, dass wir mit Ihnen die nächsten Tage verbracht haben.

Da für den nächsten Tag „schlechtes“ Wetter vorausgesagt war sollte es ein gemütlicher Stadterkundungstag werden. Wenn Yoav nicht das Wetter gecheckt hätte, wäre es das auch geworden. So hieß es jedoch: Aufstehen 7Uhr und auf den Hausberg Ben Lemond. 8h Wanderung war angesagt. „Exhausting but worth it“ verkündeten entgegenkommende Wanderer.

Beim Aufstieg über den Pass auf den Gipfel haben Amotz und ich, Marie und Yoav abgehängt. Die beiden folgten gemütlicherem Tempo. Yoav verfluchte sich wohl selbst etwas, dass Wetter gecheckt zu haben „It would be also a good day for a beer at the lake“.

-Um seinen Humor den er bei der Wanderung an den Tag legte zu charakterisieren ein anderes Beispiel: Ein amerikanisches Mädel fängt von einer E-Zigarette (Geschmack: Schokolade) das Husten an: „Sometimes I must cough (Husten) from to much smoking“ Yoav: „Then it’s the chocolates“-

So hielten die beiden Ihre Laune oben während Amotz und ich vorpreschten. -> Aussicht: Worth it!! Hier fühlte man sich spätestens dann beim herabsteigen, springen wie Legolas oder Aragorn (zumindest Amotz und ich taten dass, während die anderen beiden sich eher wie die Hobbits fühlten). Danach wartete noch die Dusche auf uns: Kalter See mit viel Wind!

Abendgestaltung anstatt Party: Kochen, Sishatime (mit eingeführten 1kg Israelischem Tabak), Coffeetime(ebenfalls eingeführter israelischer Kaffee(1kg)) und Bett. Yoav: „Tomorrow I will not look for the weather“ -Ich weiß nicht wie die beiden das geschafft haben es durch die Kontrollen zu bringen (sie hatten selber bedenken nachdem sie im Flieger erfahren haben das sie viel zu viel dabei haben). Sie haben es und es hat sich definitiv gelohnt denn den Kaffe sollte man probiert haben!-

Nach zwei gediegenen Tagen in Queenstown mit Party ging es Samstagabend zurück nach Wanaka wo wir am Sonntag unser Woofing anfingen, welches wir am Montagabend wieder kündigten :D.

Leider ist das Wetter nicht das passendste und die Landschaft kennen wir schon, sodass wir nichts bzw wenig arbeiten können. Lieber nutzen wir die Zeit um morgen mit dem Auto nach Tehanau -> Milford Sounds zu gelangen.

Die Gastfreundschaft von den Neuseeländern und Australien ist Wahnsinn. Da bekommt eine Spanierin ein Handy mit Vertrag gekauft, weil sie keines hat und jedoch erreichbar sein sollte. Oder das ein 3h Umweg in Kauf genommen wird um dieselbe Frau an ihr Ziel zu bringen. Oder Kiwis mal Ihre Frau für ca. 1 1/2 Stunden am Straßenrand warten lassen, um Backpacker zum Hostel zu fahren. Wahnsinn. Da kann sich jeder gehörig eine Portion von abschauen. Also nicht die Frau stehen lassen, aber sich in dieser Hilfsbereitschaft üben….

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